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Mitteilungsblatt Nordheim

Neues aus Nordheim und Nordhausen

Aus der Sitzung des Technischen Ausschusses vom 31. März 2025

Erfasst von: Redaktion, Aslan, Selin | 03.04.2025

In seiner letzten Sitzung hatte sich der Technische Ausschuss unter anderem mit folgenden Tagesordnungspunkten zu beschäftigen:

Bausache: Flurstück 4236, Bergstraße 25;

Einbau einer Dachgaube in bestehendes Wohnhaus
Am bestehenden Wohnhaus wird der Einbau einer Dachgaube geplant. Das Vorhaben liegt im Geltungsbereich des qualifizierten Bebauungsplans „Weihen II, 1. Änderung (Textteiländerung)“ und verstößt gegen dessen bauplanungsrechtliche Festsetzungen. Der vorgeschriebene Abstand zwischen dem oberen Abschluss der Gaubendachfläche und dem First des Hauptdaches wird unterschritten. Der Technische Ausschuss erteilte das notwendige Einvernehmen.

Bausache: Flurstück 1034/1, Klausenstraße 4;
Anbau eines zusätzlichen Raumes und Vergrößerung eines Raumes im EG sowie Anbau eines Balkons im OG
In der Klausenstraße 4 ist geplant, im Erdgeschoss einen bestehenden Raum zu vergrößern sowie einen Raum anzubauen. Auf dem angebauten Raum ist im Obergeschoss die Errichtung eines Balkons geplant. Das Vorhaben befindet sich innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile. Der Technische Ausschuss erteilte das notwendige Einvernehmen.

Bausache: Flurstück 3968 + 4035, Hauptstraße 100;
Umnutzung ehemalige Backstube in Wohnung
In der Hauptstraße 100 ist geplant, die Räumlichkeiten der ehemaligen Backstube zu einer Wohnung umzubauen und als solche zu nutzen. Die vorhandene Gewerbeeinheit (Laden) bleibt erhalten. Das Vorhaben befindet sich innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile. Der Technische Ausschuss erteilte das notwendige Einvernehmen.

Bausache: Flurstück 3089 + 3089/1 + 3096, Im Auerberg 2 und Im Schelmental 3 – 7;

Neubau von 42 Eigentumswohnungen mit 34 Garagenstellplätzen und 24 Stellplätzen im Freien (davon 10 förderfähige Mietwohnungen mit 10 Stellplätzen in der Garage)

Auf dem ehemaligen Gelände der Armaturenfabrik Schneider im Auerberg sollen auf dem nördlichen Teilbereich 5 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 42 Wohnungen entstehen. Das Vorhaben befindet sich im Geltungsbereich des qualifizierten vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Wohnen am Auerberg, 2. Änderung“. Da der Bebauungsplan noch nicht rechtskräftig, die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung aber bereits abgeschlossen ist, hat der Bauherr eine Genehmigung des Bauvorhabens während der Planaufstellung beantragt. Der Technische Ausschuss hatte darüber zu entscheiden, ob die geringfügigen Überschreitungen der Baugrenzen mit Dachvorsprüngen sowie mit einer Terrasse im Rahmen der Ausnahmeregelung im Bebauungsplan zugelassen wird. Das notwendige Einvernehmen wurde erteilt.

Neubau Aussegnungsraum und Sakristei Nordhausen

Die Verwaltung berichtete, dass der Neubau der Aussegnungshalle mit Sakristei in Nordhausen aufgrund der Haushaltslage und der ansonsten parallel laufenden Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Nordhausen auf das Jahr 2027 verschoben wurde. Die Haushaltsmittel wurden daher auch komplett in das entsprechende Jahr in der Finanzplanung eingestellt. Nunmehr müssen aber zur Vorbereitung der Bauarbeiten verschiedene Fachbüros beauftragt werden. Für die Ausarbeitung der Ausführungsplanung ist u.a. die Erstellung einer Statik und eines Baugrundgutachtens notwendig. Die Kosten hierfür belaufen sich zusammen auf rund 7.000 EUR brutto. Des Weiteren können bis zum Ausführungsjahr noch weitere Honorarrechnungen der Architekten eingehen. Der Ausschuss stimmte einer außerplanmäßigen Ausgabe für diesen Zweck zu.

Einheitliche Gestaltung der Weststraße in Nordhausen
Der Technische Ausschuss hat beschlossen, die im Rahmen der Ortskernsanierung in Nordhausen geplanten Pflanz-/Blumenbeet vor allen Gebäuden umzusetzen. An die Verwaltung wurden Bedenken herangetragen, dass dadurch notwendige Parkflächen entfallen. Dennoch hält der Ausschuss die Maßnahme für erforderlich, da das bereits begonnene Gestaltungskonzept entlang der Weststraße ausdrücklich Pflanz-/Blumenbeete vorsieht und konsequent weitergeführt werden soll.

Straßenbegleitbäume in der Wartbergstraße

Die Verwaltung berichtete, dass zwei Bäume in der Wartbergstraße aufgrund einer Krankheit gefällt werden mussten. Generell besteht dort das Problem, dass rund um die Bäume das Gehwegpflaster durch die Wurzeln angehoben wird. Entsprechend dem geltenden Bebauungsplan wurde vorgeschlagen, die abgängigen Bäume zu ersetzen. Um zu vermeiden, dass sich das umgebende Gehwegpflaster in ein paar Jahren wieder anhebt, soll zum Schutz ein sogenanntes Wurzelführungssystem mit eingebaut werden. Hierbei handelt es sich um Kunststoffmatten mit Führungsrillen, welche senkrecht rund um den Wurzelballen eingesetzt werden. Damit wachsen die Wurzeln zunächst nach unten und können sich erst in größerer Tiefe in die Breite ausdehnen. Der Ausschuss beschloss, die beiden Bäume unter Einsatz eines Wurzelführungssystems zu ersetzen.

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